1. August 2019

Lehrer beleidigen ihre Schüler- Das ist Diskriminierung und ein strafrechtliches Vergehen!

Berlin hat als erstes und einziges Bundesland einen Antidiskriminierungsbeauftragten für Schulen.

 

Diskriminierung und Beleidigung kann verheerende Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und die Leistung von Schülern haben. Die Zahl der gemeldeten Diskriminierungen und Beleidigungen an Berliner Schulen hat sich in den letzten Jahren verdoppelt.

 

Es gibt eine Regelungslücke in Deutschland: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt vor Diskriminierungen im Arbeitsleben oder im Dienstleistungsbereich, aber nicht im Bildungsbereich.

23. Juli 2019

Bußgelder für streikende Schüler aufgehoben

Nachdem die Stadt Mannheim Bußgeldbescheide gegen „Fridays for Future“-Demonstranten verschickt hatte, wurden sie umgehend wieder aufgehoben.

Die Begründung war: die Fälle seien zunächst routinemäßig bearbeitet worden, da die Bußgeldstelle sich im Schnitt mit jährlich rund 300 Bußgeldverfahren wegen Schulschwänzens befasse. Die Besonderheit dieser Fälle sei im Vergleich zum klassischen Schulschwänzen allerdings zunächst nicht aufgefallen.

Nach der Aufhebung müssen die betroffenen Familien der Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums nun doch nicht 88,50 Euro zahlen.

18. Juli 2019

„Fridays for Future“- Erste Bußgelder für streikende Schüler!

Schulschwänzen ist offiziell eine Ordnungswidrigkeit.

 

Erste Behörden beginnen jetzt, Bußgeldbescheide zu versenden. Es handelt sich hierbei um das Ordnungsamt der Stadt Mannheim.

 

Mit Bescheid forderte die Stadt jeweils 88,50 EUR von 6 Teilnehmern für zwei versäumte Schulstunden nach einer Demonstration im Mai. Es handelt sich hierbei um Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Mannheim.

 

Es bleibt abzuwarten, wie andere Behörden mit dem rechtswidrigen Fernbleiben vom Unterricht umgehen werden.

10. Juli 2019

Wunschschule Hamburg

Vier Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres sind mehr als 300 Widerspruchsverfahren noch nicht entschieden. Dieses betrifft Erst- und Fünftklässler. Die Zahl der Widersprüche von Eltern haben zugenommen.

 

Bei den Erstlässlern sind 105 von 292 Widersprüchen noch nicht entschieden.

 

Bei den Fünftklässlern sind 207 von 300 Widersprüchen noch nicht entschieden.

 

Das Mittel der Wahl zur Erreichug des Zieles im Hinblick auf die Zeit ist demzufolge ein Eilverfahren zum Verwaltungsgericht Hamburg

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