29. November 2019

Studierendenzahl erreicht neuen Rekordwert

Fast 2,9 Millionen Studierende an den Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland – wie nie zuvor. Es sind 30.000 mehr Studenten als es im Wintersemester des vergangenen Jahres gab.

Seit 2009 ist die Zahl der Studierenden um rund 37% gestiegen. Damals waren es 2 Millionen.

61% der 2,9 Millionen Studierenden sind an den Universitäten eingeschrieben und 35% an den Fachhochschulen. Der Rest verteilt sich auf Verwaltungs- und Kunsthochschulen.

 

27. September 2019

Ausbildungsänderungen für Psychotherapeuten und Hebammen

I. Die Ausbildung von Psychotherapeuten wird  zukünftig in einem eigenen Studienfach an der Universität gelehrt. 

 

Am Ende steht eine psychotherapeutische Prüfung. Bislang mussten Psychotherapeuten ein Vollstudium der Psychologie absolvieren.

 

II. Für die Ausbildung zur Geburtshelferin wird es zukünftig ein Studium geben. Es soll sechs bis acht Semester dauern und die wissenschaftliche Theorie mit der Praxis verknüpfen.

 

Dafür ist eine zwölf jährige Schulausbildung oder die abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf. Das Studium wird mit einem Bachelor und einer staatlichen Prüfung enden.

23. Juli 2019

Hamburg: Exzellenzuniversität ab 19.07.2019

Folgende Universitäten haben den Titel Exzellenzuniversität erworben:

Rheinisch-Westfälische Technische Universität Aachen, Berliner Verbund aus Freier Universität, Humboldt-Universität und Technischer Universität, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Technische Universität Dresden, Universität Hamburg, Universität Heidelberg, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Konstanz, Ludwig-Maximilians-Universität München, Technische Universität München und Eberhard Karls Universität Tübingen.

 

Damit ist Hamburg die einzige Universität mit Exzellenzstatus im Norden der Bundesrepublik.

Ab dem 01. November 2019 bekommen die betreffenden Unis mehr Geld. Die ausgewählten Hochschulen und Verbunde bekommen zusätzlich Fördergelder von jeweils 10 bis 28 Millionen Euro im Jahr.

Die gekürten Hochschulen können den Titel dauerhaft tragen, müssen aber alle sieben Jahre nachweisen, dass sie die entsprechenden Förderbedingungen noch erfüllen.

Die Universität Hamburg hatte vier eigenen Exzellenzcluster in der dritten Runde des Elitewettbewerbs eingeworben. Der Erfolg überraschte im vergangen Herbst sogar die eigenen Hochschulleitung.

2007 ging der Wettbewerb um Fördergeld für Spitzenforschung zum ersten Mal an den Start, 2012 gab es eine zweite Förderrunde. Die dritte Wettbewerbsrunde war 2019.

 

19. Juni 2019

Bologna- der Bachelor wird 20 Jahre alt

Das  Ziel war: weniger Studienabbrecher, vergleichbare Abschlüsse, Arbeitsmarktbezug. Sind diese Ziele der Bologna-Reform erreicht?

Nach Untersuchungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung bricht fast jeder dritte Bachelor-Student das Studioum ohne Abschluss ab. Zudem werden Studienleistungen in Europa noch nicht einheitlich bewertet. Auch wie viele Jahre studiert werdene muss, um einen Bachelor-/Masterabschluss zu erlangen ist nicht einheitlich.

Während ein deutsches Masterstudium in der Regel zwei Jahre dauert, ist dafür z.B. in Großbritannien nur ein Jahr nötig. Die einheitliche Bezeichnung der Abschlüsse als Bachelor oder Master ist in Europa ebenfalls noch nicht abgeschlossen.

Was ein Erfolg ist, ist der vereinfachte Zugang zu ausländischen Universitäten. Und die Bologna-Reform sorgt jedes Jahr maßgeblich dafür, dass millionen junge Menschen im Ausland studieren können und damit Erfahrungen sammeln, die es in keinem Hörsaal gibt.

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