11. März 2019

Bundeswehruniversität Hamburg

Die Studienplätze stehen in der Regel Soldatinnen und Soldaten zur Verfügung, die an der Bundeswehruniversität ihre Offiziersausbildung machen. Einen Teil der Plätze hat die öffentliche Verwaltung, also etwa die Wasserstraßen-und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, quasi angemietet. In diesen Fällen übernehmen dann die Behörden die Auswahl der Studierenden. Freie Studienplätze für zivile Studierende sind verfügbar. Von den rund 2450 Studierenden sind es derzeit 59 zivile Studierende. Die Bewerbung hat gegenüber der Behörde zu erfolgen und nicht gegenüber der Universität. Einen sonst üblichen Numerus Clausus gibt es nicht. Wer das Auswahlverfahren schafft und den Platz bekommt, der erhält außerdem eine finanzielle Unterstützung für den Lebensunterhalt. Das Studium dauert an der Bundeswehruniversität nur vier statt sonst fünf Jahre und überfüllte Hörsäle gibt es nicht.

28. Februar 2019

Psychotherapie soll Studienfach werden

Es soll ab Herbst 2019 möglich sein, Psychotherapie zu studieren- 3 Jahre Bachelor und 2 Jahre Master und dann folgt das Staatsexamen und die Approbation. Dieser Entwurf ist von der Ministerrunde gebilligt, der noch in den kommenden Monaten durch Bundestag und Bundesrat gehen muss.

Bisher müssen Psychotherapeuten erst Psychologie und Pädagogik studieren und danach eine Fachausbildung durchlaufen. Psychotherapeuten werden keine Erlaubnis haben, Medikamente zu verschreiben.

14. Januar 2019

Psychotherapie- eigenes Studienfach

Es gibt neue Pläne zur Ausbildung zum Psychotherapeuten nach Plänen des Gesundheitsministers.

Um psychologischer Psychotherapeut zu werden, ist es erforderlich Psychologie zu studieren und danach eine mehrjährige Fachausbildung zu absolvieren. Für den Beruf des psychologischen Psychotherapeuten soll es in Zukunft einen eigenen Studiengang geben, der ein fünfjähriges Hochschulstudium der Psychotherapie vorsieht; drei Jahre Bachelor und zwei Jahre Master mit einer staatlichen Prüfung am Ende.

29. Juni 2018

Nationaler Bildungsbericht

6% der Jugendlichen verließen 2016 die Schule ohne einen Hauptabschluss. Das waren ca. 50.000 Schulabgänger im Jahre 2016. Damit verfehlt fast jeder zehnte Jugendliche in der Jahrgangstufe Neun den Mindeststandard beim Lesen. Es ist vornehmlich ein Anstieg an ausländischen Jugendlichen zu verzeichnen. Dagegen stieg der Anteil der Schulabsolventen mit Abitur binnen 10 Jahren von 34% auf 43% im Jahre 2016. Es besteht nach wie vor ein entscheidener Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg.

Nur knapp ein Viertel der Kinder von Eltern mit einer beruflichen Ausbildung ohne Abitur studieren. Bei Akademikerkindern liegt der Anteil dagegen bei mehr als drei Viertel.

Aufgrund steigender Geburtenzahlen und der Zuwanderung nach Deutschland kommen immer mehr Kinder und Jugendliche in die Kindergärten und Schulen. Für das Bildungssystem ist daher erforderlich, dass diese beiden Institutionen weiterhin und besser ausgestattet werden.

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